Impfungen
Typhus-Schutzimpfung
Es gibt zwei verschiedene Impfmöglichkeiten: die Spritze oder eine Schluckimpfung.
Die Schluckimpfung besteht aus abgeschwächten lebenden Typhus-Bakterien. Die Impfung durch die Spritze besteht aus Teilen der Typhus-Bakterien. Beide können die Krankheit nicht auslösen. Nach der Impfung bildet der Körper Abwehrstoffe (Antikörper) gegen die Viren. Infiziert man sich mit echten Typhus-Bakterien, bekämpfen die Antikörper die echten Erreger.
Nachteil der Schluckimpfung: Die Dosis kann nicht auf einmal genommen werden. Und sie verliert an Wirkung, wenn gleichzeitig Malaria-Prophylaxe genommen wird.
Die Wirkung des Impfstoffes setzt nach 7 bis 14 Tagen ein.
| Maximale Schutzzeit: | 1 bis 3 Jahre |
| Übliche Impfreaktionen: |
a) Bei oraler Impfung: Keine Impfschäden bekannt b) Bei parenteraler Impfung: Wenige Tage anhaltende Lokalreaktion, regionanle Lymphknotenschwellung, gelegentlich Fieber, Durchfall, Übelkeit, meist etwas ausgeprägter; Exantheme kommen häufiger vor |
| Wichtig: | Person sollte bei der Impfung ganz gesund sein (auch keine Erkältungen!). Allergien müssen dem Arzt vor der Impfung mitgeteilt oder geklärt werden, um eventuell einen geeigneteren Impfstoff zu finden. |
(CI) 13.02.2005

