Impfungen

Tuberkulose-Schutzimpfung (BCG)

Tuberkulose (Tbc) ist eine Infektionskrankheit, die chronisch verläuft. Sie wird von Bakterien (Mykobakterium tuberculosis, in seltenen Fällen Mykobakterium bovis, z. B. in Rohmilch) ausgelöst.

Die Bakterien werden durch Tröpfcheninfektion (beim Husten oder Sprechen) weiter übertragen. Sie überleben, wenn sie ausgehustet werden, noch stundenlang in der Luft. Deshalb werden Infizierte mit so genannter offener Tbc in geschlossenen Abteilungen untergebracht.

Wegen der häufigen Impfkomplikationen, der zunehmenden Wirkungslosigkeit und der rückläufigen Tuberkulose-Fälle wird die BCG-Impfung in Deutschland seit 1998 nicht mehr empfohlen.

Es wird derzeit an einem neuen Impfstoff geforscht.

Maximale Schutzzeit: k. A.
Übliche Impfreaktionen: 2 Wochen bis 3 Monate nach der Impfung knötchenförmige Infiltration, manchmal mit Einschmelzung des Impfherdes, regionale Lymphknotenschwellung, keine Allgemeinerscheinungen
Wichtig: Person sollte bei der Impfung ganz gesund sein (auch keine Erkältungen!).
Allergien müssen dem Arzt vor der Impfung mitgeteilt oder geklärt werden, um eventuell einen geeigneteren Impfstoff zu finden.

(CI) 13.02.2005

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