Impfungen
Mumps-Schutzimpfung
Am häufigsten tritt sie im Alter von 5 bis 15 Jahren auf, trifft aber auch oft Jugendliche und Erwachsene. Bei ihnen sind neben der Ohrspeicheldrüsen-Schwellung meist auch andere Organe wie Bauchspeicheldrüse und Hoden betroffen. Bei Männern und Jugendlichen nach der Pubertät kann die Erkrankung so zu Unfruchtbarkeit führen.
Auch Mumps ist, wie viele andere Infektionskrankheiten, weltweit verbreitet, tritt aber oft epidemienartig im Frühjahr, Herbst und Winter auf. Wer an Mumps erkrankt war, ist lebenslang immun.
Die Grundimmunisierung wird gemeinsam mit den anderen Kinderkrankheiten Masern, Diphtherie, Tetanus etc. verabreicht.
Der Impfstoff (Spritze) besteht aus abgeschwächten Mumps-Viren. Nach der Impfung bildet der Körper Abwehrstoffe (Antikörper) gegen die Viren. Infiziert man sich mit echten Mumps-Viren, bekämpfen die Antikörper die echten Erreger.
Die Mumps-Impfung wird von der Ständigen Impfkommission (STIKO) für alle Kinder empfohlen.
| Maximale Schutzzeit: | keine genauen Angaben, bis ins Erwachsenenalter |
| Übliche Impfreaktionen: | Innerhalb der ersten drei Tage gelegentlich Fieber, sehr selten Parotitis, Lymphknotenschwellung |
| Wichtig: | Person sollte bei der Impfung ganz gesund sein (auch keine Erkältungen!). Allergien müssen dem Arzt vor der Impfung mitgeteilt oder geklärt werden, um eventuell einen geeigneteren Impfstoff zu finden. |
(CI) 13.02.2005

