Impfungen

Haemophilus-influenzae-b-Schutzimpfung

Haemophilus influenzae Typ b (Hib) sind Bakterien, die bei Kindern lebensgefährliche entzündliche Erkrankungen im Hals-Nasen-Ohren-Bereich verursachen können. Besonders schlimme Komplikationen sind eine eitrige Hirnhautentzündung und Kehldeckelentzündung mit Erstickungen. Es können - trotz Behandlung - Hörschäden und Entwicklungsstörungen zurückbleiben. Manchmal endet die Krankheit auch tödlich.

Die Grundimmunisierung findet bereits im Säuglingsalter gemeinsam mit den Schutzimpfungen gegen andere Krankheiten statt.

Die Haemophilus-influenzae-b-Schutzimpfung wird seit 1990 von der Ständigen Impfkommission (STIKO) für alle Kleinkinder empfohlen. (siehe Impfkalender)

Maximale Schutzzeit: mehrere Jahre (Ab dem 5. Lebensjahr tritt die Krankheit in starker Form kaum noch auf.)
Übliche Impfreaktionen: Lokalreaktion, geringe Allgemeinbeschwerden, gelegentlich Urtikaria
Wichtig: Person sollte bei der Impfung ganz gesund sein (auch keine Erkältungen!).
Allergien müssen dem Arzt vor der Impfung mitgeteilt oder geklärt werden, um eventuell einen geeigneteren Impfstoff zu finden.

(CI) 13.02.2005

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