Impfungen

Hepatitis-A-Schutzimpfung

Hepatitis A ist eine der verschiedenen Formen von Gelbsucht. Die Infektionskrankheit wird durch das Hepaptitis-A-Virus (HAV) ausgelöst. Durch mangelnde Hygiene gelangt der Virus über mit Kot verunreinigte Lebensmittel oder Wasser in den Körper. Bei Kindern verläuft die Krankheit oft harmlos.

Es gibt Schutzimpfungen gegen Hepatitis A und B, nicht aber gegen Hepatitis C.

Der aktive Impfstoff (Spritze) besteht aus Teilen des Hepatitis-Virus, welche die Krankheit nicht mehr auslösen können. Nach der Impfung bildet der Körper Abwehrstoffe (Antikörper) gegen die Viren. Infiziert man sich mit echten Hepatitis-A-Viren, bekämpfen die Antikörper die echten Erreger. Der Ausbruch der Krankheit wird so verhindert. Kinder dürfen erst mit einem Jahr die aktive Impfung erhalten.

Für einen Langzeitschutz sind 3 Impfungen erforderlich (meist gemeinsam mit Hepatitis B oder Typhus). Die zweite Impfung erfolgt nach einem, die dritte nach sechs Monaten.

Es gibt auch noch eine passive Impfung (Spritze) aus Antikörpern von infizierten Kranken. Sie eignet sich vor allen Dingen für Last-Minute-Reisende und Menschen, die Kontakt mit Infizierten hatten. Die passive Impfung ist auch für Säuglinge möglich.

Maximale Schutzzeit: aktiver Impfstoff: mind. 5, max. 10 Jahre
passiver Impfstoff: ca. 3 Monate
Übliche Impfreaktionen: Lokalreaktion, geringe Allgemeinbeschwerden, gelegentlich leichter Temperaturanstieg
Wichtig: Person sollte bei der Impfung ganz gesund sein (auch keine Erkältungen!).
Allergien müssen dem Arzt vor der Impfung mitgeteilt oder geklärt werden, um eventuell einen geeigneteren Impfstoff zu finden.

(CI) 13.02.2005

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