Impfungen

Gelbfieber-Schutzimpfung

Gelbfieber ist eine schwere Infektionskrankheit. Sie wird durch das Gelbfieber-Virus ausgelöst und gehört zu den gefürchteten hämorrhagischen Fieberkrankheiten. Sie kommt vor allem in den Tropen in Afrika und Südamerika vor und wird durch eine Mücke übertragen. Unbehandelt endet die Infektion oft nach 1 Woche mit dem Tod.

Der Impfstoff (Spritze) besteht aus abgeschwächten, lebenden Viren. Nach der Impfung bildet der Körper Abwehrstoffe (Antikörper) gegen die Viren. Infiziert man sich mit echten Gelbfieber-Viren, bekämpfen die Antikörper die echten Erreger. Der Ausbruch der Krankheit wird so verhindert. Die Impfung für Kinder ist erst ab dem 6. Monat möglich.

Diese Impfung darf nur durch bestimmte Impfstellen ausgeführt werden (Tropeninstitut, Gesundheitsamt, etc.).

Maximale Schutzzeit: beginnt nach 6 Tagen und hält 10 Jahre
Übliche Impfreaktionen: Selten zwischen dem 5. und 8. Tag leichte "grippale" Allgemeinerscheinungen
Wichtig: Person sollte bei der Impfung ganz gesund sein (auch keine Erkältungen!).
Allergien müssen dem Arzt vor der Impfung mitgeteilt oder geklärt werden, um eventuell einen geeigneteren Impfstoff zu finden.

(CI) 13.02.2005

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