Impfungen

Frühsommer-Meningoenzephalitis-Schutzimpfung (FSME)

Meningoenzephalitis ist eine Hirnhaut- oder Gehirnentzündung. Zecken übertragen das FSME-Virus direkt beim ersten Biss. Auch wenn die Zecke sofort entfernt wird, kann der Erreger schon ins Blut gelangt sein.

Der Impfstoff (Spritze) besteht aus toten FSME-Viren. Nach der Impfung bildet der Körper Abwehrstoffe (Antikörper) gegen das Gift. Infiziert man sich mit echten FSME-Viren, bekämpfen die Antikörper die echten Erreger. Der Ausbruch der Krankheit wird so verhindert oder zumindest abgemildert. Die Impfung wird am besten im Winter durchgeführt.

Die FSME-Impfung wird von der Ständigen Impfkommission (STIKO) für alle Kinder und Erwachsenen empfohlen, die in gefährdeten Gebieten leben oder dorthin reisen wollen und sollte regelmäßig aufgefrischt werden. (siehe Impfkalender)

Maximale Schutzzeit: 5 Jahre
Übliche Impfreaktionen: Innerhalb von 12 bis 48 Stunden nach Impfung Lokalreaktion, geringe Allgemeinbeschwerden
Wichtig: Person sollte bei der Impfung ganz gesund sein (auch keine Erkältungen!).
Allergien müssen dem Arzt vor der Impfung mitgeteilt oder geklärt werden, um eventuell einen geeigneteren Impfstoff zu finden.

(CI) 13.02.2005

Anzeige