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News vom 30.08.2006

Vorschulkinder besonders von Grippe betroffen

Laut einer Erhebung muss in Amerika pro Jahr etwa eines von 1.000 Vorschulkindern wegen einer Grippe (Influenza) im Krankenhaus stationär betreut werden, bei Babys (unter sechs Monaten) sogar fast 5 je 1.000.

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Die Ergebnisse beruhen auf der Auswertung der Daten von Vorschulkindern, die im Raum Tennessee, New York und Ohio zwischen 2000 bis 2004 aufgrund von Atemwegsbeschwerden oder Fieber in ausgewählten Kinderkliniken und Notaufnahmen behandelt wurden. Um feststellen zu können, bei welchen Kindern mit Atemwegsbeschwerden und Fieber eine Grippe vorlag, wurden Proben aus dem Nasen-Rachenraum entnommen und in einem Labor auf Grippe-Viren getestet. Die Wissenschaftler berechneten auf der Grundlage dieser Erhebung die bevölkerungsbasierten Behandlungsraten im Zusammenhang mit Grippe. Die Studie wurde vom so genannten Centers for Disease Control and Prevention (CDC) gefördert, der US-Bundeszentrale zur Erfassung von Krankheiten und zugleich staatliches Forschungszentrum des öffentlichen Gesundheitswesens der USA.

In der Grippesaison 2002/03 wurden laut den Berechnungen der Forscher etwa 5% (50 je 1.000 Kinder) und 2003/04 fast 10% der Kinder (95 je 1.000 Kinder) unter fünf Jahren aufgrund einer Grippeerkrankung ambulant im Krankenhaus behandelt. 2003/04 wurden sogar 3% der Vorschulkinder deshalb (27 pro 1.000) zu Notfallambulanzen gebracht. Hausbesuche waren im Vergleich zu den ambulanten Klinikbesuchen etwa 10-mal (Neugeborene bis fünf Monate alte Kinder) bis 250-mal (24 bis 59 Monate alte Kinder) so häufig. Deshalb gilt in Amerika seit 2004 die Empfehlung, Kleinkinder zwischen 6 und 23 Monaten gegen Grippe impfen zu lassen.

Quelle: BVKJ

(CI) 30.08.2006

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