Home » News » Immer mehr Babys sind „pummelig“
News vom 27.08.2006

Immer mehr Babys sind „pummelig“

Der Anteil von Übergewichtigen in Amerika ist in den letzten Jahrzehnten bei allen Altersgruppen gestiegen, insbesondere bei kleinen Kindern. Zu diesem Ergebnis kommt eine amerikanische Studie aufgrund der Auswertung der Daten von 120.000 Kindern, die in dem Zeitraum von 1980 bis 2001 gesammelt wurden. Dabei wurden zum ersten Mal auch Kinder unter zwei Jahren berücksichtig. Die Zahl der übergewichtigen Kinder stieg demnach im Verlauf von 21 Jahren um 60%, bei den kleinen Kindern sogar um mehr als 70%: bei Babys unter sechs Monaten stieg der Anteil übergewichtiger Kinder um etwa drei Viertel auf 5,9%, bei jenen zwischen sechs und zwölf Monaten von 7,5 auf 9%, bei Kindern zwischen einem und zwei Jahren von 10,3 auf 12,3%, zwischen zwei und drei Jahren von 5,4 auf 10,6% und bei Kindern zwischen drei und sechs Jahren von 5,9% auf 10,3%.

anzeige anzeige

Derzeit sind in Amerika etwa 65% der Erwachsenen übergewichtig und etwa 16% der Kinder und Jugendlichen im Alter von 6 bis 19 Jahren. Die Forscher rechnen in Zukunft mit noch mehr Menschen, die mit Fettleibigkeit und den Folgekrankheiten, wie Diabetes und Herz-Kreislaufkrankheiten, zu kämpfen haben. In Deutschland sind etwa 10 bis 15% aller Schulkinder übergewichtig. 

Quelle: BVKJ

(CI) 27.08.2006

Anzeige