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Ausdauer statt Auspowern

Die Deutschen sind Bewegungsmuffel. Nur jeder Fünfte treibt regelmäßig Sport. Neben den konsequenten Fitnessverweigerern gibt es noch die sporadischen Saisonsportler. Das sind Menschen, die sich wochenlang überhaupt nicht bewegen. Doch dann ganz plötzlich, macht sich ihr schlechtes Gewissen bemerkbar. Sie rollen von der Couch und starten durch. Mittels eines mega Power-Trainings wollen sie alle Fitnesssünden wieder ausbügeln. Leider umsonst! Denn intensives und kurzes Training baut weder unliebsame Fettpolster ab, noch beeinflusst es positiv unsere Gesundheit.

Ausdauer statt Auspowern

Dran bleiben lohnt sich

Auch wenn der Schweiß in Strömen fließt. Kurzfristiges Auspowern bringt der Fettverbrennung wenig. Wissenschaftler fanden heraus, dass Menschen, die unregelmäßig Power-Sport treiben, schneller Fett ansetzen als Personen, die sich regelmäßig bewegen. Entscheidend für die Fettverbrennung ist nämlich nicht die Intensität, sondern die Häufigkeit. Auch der Stoffwechsel und das Herzkreislaufsystem profitieren nur von regelmäßiger Bewegung. Wer sich kurz ins Zeug und dann lange auf die faule Haut legt, hat seinen Sportbonus schnell aufgebraucht. Der Körper braucht eine stetige Bewegungsdosis, um darauf reagieren zu können.

Idealer Weise sollte man zwei- bis dreimal wöchentlich trainieren, etwa 30 bis 45 Minuten lang. Das Sportpensum ist natürlich abhängig von der individuellen Kondition und der gesundheitlichen Verfassung. Wer nur wenig Zeit hat, muss deswegen aber nicht auf Sport verzichten. Denn auch ein Training einmal die Woche bringt schon was. Hauptsache das Sportprogramm wird konsequent durchgezogen.

(CI) 25.08.2006

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