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News vom 07.08.2006

Ärztepräsident: Rauchverbot in Gaststätten unabdingbar

Der Präsident der Bundesärztekammer, Prof. Dr. Jörg-Dietrich Hoppe, hat die Politik aufgefordert, beim Nichtraucherschutz nicht auf halbem Wege stehen zu bleiben. Ein Rauchverbot dürfe sich nicht auf öffentliche Gebäude beschränken, sondern sei auch in Gaststätten unabdingbar, sagte Hoppe dem Berliner "Tagesspiegel" (24.07.2006). Damit reagierte er auf die Äußerung von Verbraucherschutzminister Horst Seehofer, dass man Nichtraucher in öffentlichen Räumen dringend schützen, über Rauchverbote in Restaurants aber noch diskutieren müsse.

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Scharfe Kritik übte Hoppe am Hotel- und Gaststättenverband. Mit seinen bisher gelieferten Zahlen über angeblich vorhandene Nichtraucherplätze in Gaststätten tue der Verband so, als habe er dem Nichtraucherschutz einen Dienst erwiesen. Tatsächlich gebe es keinen Nachweis, dass die Zielvereinbarung erfüllt sei, wonach bis März dieses Jahres 30 Prozent der Gaststätten mindestens 30 Prozent Nichtraucherplätze anbieten müssen. Der Verband habe nur wenige Betriebe befragt, und deren Angaben seien nicht kontrolliert worden. Daran sehe man, so Hoppe, "dass die freiwillige Vereinbarung nicht weiterführt und die gelieferten Zahlen Makulatur sind".

Quelle: BÄK

(CI) 07.08.2006

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