News vom 06.08.2006
„Stilles Ertrinken“ - Kreislaufschwäche im Wasser
Nicht erhitzt ins Wasser
Grund für die plötzliche Kreislaufschwäche sei häufig, dass die Badenden aufgeheizt ins Wasser gehen. Gerade in tiefen, künstlich angelegten Gewässern mit Kiesuntergrund - zum Beispiel in Baggerseen - können sich aber die Wassertemperaturen schnell verändern. „Es kann leicht passieren, dass man mal durch 10 bis 15 Grad kälteres Wasser schwimmt“, so Sieman. Hat sich der Schwimmer vorher nicht richtig abgekühlt, könne das fatale Folgen haben.
Nicht mit vollem Magen ins Wasser
Nicht nur für Kreislaufbeschwerden anfällige Menschen sind aber gefährdet: Auch wenn jemand kurz vor dem Baden gegessen hat, werde der Kreislauf erst einmal „herunter geregelt“. Deshalb sollte nach dem Essen eine angemessene Pause vor dem Sprung ins kühle Nass eingelegt werden. Grundsätzlich sollten Kinder nie unbeaufsichtigt im Wasser sein.
Weitere Informationen zur Wassersicherheit für Kinder finden Sie unter www.kindersicherheit.de
Quelle: BVKJ
(CI) 06.08.2006

