Ernährung
Eiskalte Kalorienfalle
Lieber fruchtig als sahnig
Das leckere Null-Kalorien-Eis ist leider noch nicht erfunden worden. Dennoch kann man auch light genießen. Es kommt eben auf die Sorte an. Auf der Kalorienhitliste ganz oben steht Sahne- oder Rahmeis. Ist es auch noch in Schokolade getunkt und mit Nüssen garniert, muss man mit 250 Kalorien und mehr rechnen. Diese Angabe bezieht sich auf ein normales Eis am Stiel. Eine kleine Sahneeiskugel ohne Schokoguss enthält etwa 150 Kalorien. Und wer unkontrolliert aus der Eisbox nascht, verdrückt schnell das Doppelte.
Deutlich weniger Kalorien hat reines Milchspeiseeis, sofern es ohne süßen Schnickschnack auskommt. Mit einer Kugel schleckt man ungefähr 95 Kalorien auf. Wer Milch oder Sahne als Zutat nicht braucht, sollte zu Frucht- oder Wassereis greifen. Orange, Zitrone und Co sind erfrischend, aber fettarm. Da nimmt man mit einer 60 Gramm Portion etwa 80 Kalorien zu sich oder sogar noch weniger.
Kalt gestellt
Für ernährungsbewusste Eismäuler gibt es sogenannte Wellnes-, Vital- oder Light-Produkte. Hier lohnt es sich, den Kaloriengehalt zu kontrollieren. Nicht alles, was als leichter Genuss angepriesen wird, ist tatsächlich kalorienarm. Denn das fehlende Fett wird unter Umständen durch einen höheren Zuckergehalt ersetzt. Auch über den Geschmack dieser Produkte lässt sich streiten. Hier muss man sich durchessen, um „seinen“ leichten Eissnack zu finden.
Alternativ kann man Eis auch selbst machen, z. B. mit einem speziellen Eiszubereiter. Die passenden Rezepte werden meist mitgeliefert. Wem das zu aufwendig ist: Fruchtsaft oder –joghurt in ein Schälchen füllen und ein paar Stunden ins Gefrierfach stellen. Fertig ist der leichte, eiskalte Genuss.
(CI) .07.2006

