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Sport im Urlaub - Golfen: Schlag für Schlag gesund

Golfen ein snobistischer Senioren-Sport? Von wegen. Golfen ist angesagter denn je. Fast eine halbe Million Menschen schwingen bei uns den Schläger. Auffällig ist, dass die Spieler immer jünger werden. Doch so groß die Fangemeinde auch sein mag, ein Vorurteil hält sich hartnäckig: Mit Sport habe das grüne Spiel wenig zu tun. Hier irrt der Unwissende. Denn Golfen bringt Körper und Geist ganz schön in Schwung.

Golfen: Schlag für Schlag gesund

Grüne Medizin

Der Ball muss ins Loch - und das 18 Mal. Gar nicht so leicht, denn die Löcher sind auf einem riesigen Areal verteilt. Der Spieler muss sie alle abklappern, eine Bahn nach der anderen. Wer das Golfwägelchen stehen lässt, kommt da auf eine Strecke von sieben Kilometern und mehr. Allerdings verteilt sich die „Wanderung“ auf etwa vier (Spiel-) Stunden, so hält sich die Belastung in Grenzen. Deshalb eignet sich der grüne Sport auch für Menschen mit Herzkreislauf-Erkrankungen. Das regelmäßige, aber sanfte Training an der frischen Luft ist eine wahre Herz-Medizin: Eine Studie ergab, dass regelmäßiges Golfen zu einem Anstieg des „guten“ Cholesterins (HDL) und einer Senkung des „schlechten“ Cholesterins (LDL) führt. Sogar der Blutzucker wird reduziert. Ganz nebenbei verbraucht der Körper dabei ordentlich Energie. Man verbrennt bei einer Runde über 1000 Kalorien. Auch die Muskulatur profitiert vom Spiel. Denn bei jedem Schlag werden die Muckis in Rücken, Bauch und Beine trainiert.

Golfen: Schlag für Schlag gesund

Mental gut drauf

Golfen ist auch gut für´s Gehirn. Das ist sogar wissenschaftlich erwiesen. Kreativität und Konzentration werden dabei besonders gefördert. Man vermutet, dass der Sport sogar geistigem Verfall (Demenz) vorbeugen kann. Golfspielen gilt zudem als Stresskiller. Die stundenlange Bewegung in der feien Natur, der Wechsel zwischen An- und Entspannung – all das beruhigt strapazierte Nerven. Hinzu kommt, dass der Aufenthalt an der frischen Luft eine Wohltat für die Seele ist. Das Tageslicht sorgt für gute Laune.

Golfen: Schlag für Schlag gesund

Sicheres Spiel

Im Gegensatz zu vielen anderen Sportarten ist das Verletzungsrisiko beim Golfen relativ gering. Doch wer unter chronischen Gelenk- oder Rückenbeschwerden leidet, muss vorsichtig sein. Bevor man den Schläger schwingt, sollte man seinen Arzt um Rat fragen.

Aber auch gesunde Menschen sind nicht vor Verletzungen gefeit. Spieler, die die Technik nicht beherrschen oder das Training übertreiben, können sich schnell Überlastungsschäden zuziehen. Dabei sind vor allem die Gelenke von Hand, Ellenbogen und Schulter betroffen. Anfänger sollten immer von einem Profi begleitet werden. Dieser kann bei Haltungsfehlern sofort eingreifen.
 
Damit Sportverletzungen keine Chance haben, sollte man sich nur vorbereitet auf die Bahn stürzen. Das heißt: Erst einmal warm machen, etwa zehn Minuten lang. Dazu sollten Dehnübungen für Rücken- Bauch und Beinmuskulatur gehören. Auch ein Abwärmtraining nach dem Spiel ist sinnvoll.

Golfen ist ein Sport, der nicht nur gesund ist, sondern auch Spaß macht. Wer neugierig geworden ist, sollte zunächst einen Schnupperkurs besuchen. Viele Clubs bieten diesen günstigen Service für Anfänger und Einsteiger an. Aber Vorsicht: Es besteht Suchtgefahr. Es kann sein, dass man sich danach ein Leben ohne Pitchen und Putten nicht mehr vorstellen kann.

Wo Sie Ihrem Hobby Golfen so richtig schön frönen können oder wenn Sie einmal bei einen Schnupperkurs testen wollen, ob Golfen Ihr Sport ist, dann schauen Sie einfach auf die Webseite von Golfmotion.

( CI) 10.07.2006

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