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Schlank wie Barbie - Spielzeugblondine kann Essstörungen verursachen

Sie ist blond, sexy und immer perfekt gestylt. „Barbie“ ist seit über 40 Jahren ein Verkaufsrenner. Kleine Mädchen sind ganz vernarrt in das hübsche Püppchen. Immer häufiger nimmt die Spielzeugblondine eine Vorbildfunktion ein – als Schönheitsideal. Das hat Folgen, wie eine Studie der Universität von Sussex herausfand: Viele kleine Barbie-Fans sind unzufrieden mit ihrer Figur. Damit kann bereits in frühen Jahren der Grundstein für eine spätere Essstörung gelegt werden.

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Schlank wie Barbie

Unnatürliches Vorbild

Wie sehr beeinflusst „Barbie“ das kindliche Schönheitsideal? Dieser Frage gingen die Psychologin Helga Dittmar und ihr Team nach. An der Studie nahmen 200 Mädchen im Alter von fünf bis acht Jahren teil. Ihnen zeigten die Wissenschaftler Fotos von Puppen. Dazu gehörten unter anderem auch „Barbie“ sowie „Emme“, ein üppigeres Püppchen mit lebensechten Kurven. Anschließend sollten die Kinder angeben, wie zufrieden sie mit ihrem Körper sind.

Das Ergebnis: Nachdem sich die Mädchen Barbie-Bilder angesehen haben, waren sie deutlich unzufriedener mit ihrer Figur als nach dem Betrachten von anderen Puppen. Es ist zu befürchten, dass die Kinder später einmal aussehen möchten wie die Plastikschönheit mit der Wespentaille. Ein gefährliches Vorbild. Denn wäre Barbie aus Fleisch und Blut, wäre sie nicht nur untergewichtig. Sie könnte dank ihrer unnatürlichen Proportionen nicht mal aufrecht stehen.

Quelle: Times Online

( CI) 03.07.2006

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