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Erste Hilfe

Insektenstiche

Insektenstiche im Mund- und Rachenraum können lebensbedrohlich werden. Das Insektengift von Bienen oder Wespen lässt die Schleimhäute im Mund- und Rachenraum oder die Zunge anschwellen. Dadurch werden die Atemwege eingeengt und der Betroffene kann ersticken.

Insektenstiche

Symptome

Es können bei allen Insektenstichen aber auch allergische Reaktionen auftreten. Sie erkennen diese wie folgt:

  • Der Stich schwillt stärker an als sonst
  • Es bilden sich große Quaddeln

Kommt es zu weiteren Komplikationen wie Atemnot, Kreislauf-Zusammenbruch oder Erbrechen, müssen Sie sofort den Notarzt (112) rufen.

Erste-Hilfe-Maßnahmen

Stiche allgemein

  • Bienen hinterlassen einen Stachel mit Widerhaken. Wenn Sie nicht geübt sind, lassen Sie ihn vom Arzt entfernen.
  • Kühlen Sie die Einstichstelle.
  • Zecken nur dann entfernen, wenn sie geübt sind. Sonst bleibt der Kopf stecken und die Stelle entzündet sich. Besser, Sie lassen dies einen Arzt tun. Der Zecken-Virus ist beim ersten Ansaugen schon übertragen.

Bienen- oder Wespenstich im Mund und Rachen

  • Lassen Sie den Betroffenen Speiseeis oder Eiswürfel lutschen und kühlen Sie den Hals mit einem Eisbeutel oder kalten Umschlägen von außen.
  • Schnellstens den Rettungsdienst alarmieren.
  • Sollte ein Atemstillstand eintreten, müssen Sie künstlich beatmen und die Lebenszeichen (Herz) überprüfen (siehe: Atemstillstand).

(CI) 13.02.2005

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