Haaranalyse
Das Haar - der Spiegel Ihrer Gesundheit
Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente sind lebensnotwendig für unsere Gesundheit. Täglich müssen wir sie mit der Nahrung oder über das Trinkwasser aufnehmen. Doch während es uns heute eigentlich kaum noch an Vitaminen mangelt, so sieht das bei den Mineralien häufig anders aus. Vielen Menschen fehlt es an Calcium, Kupfer, Zink, Natrium oder Eisen. Brüchige Fingernägel, sprödes Haar, Hautbeschwerden und sogar Knochenschwund können die Folgen sein.
Denn Fastfood und Fertiggerichte, einseitige Diäten, Medikamente oder Krankheiten bringen unseren Mineralhaushalt aus dem Gleichgewicht. Zudem werden dem Körper durch die Umweltbelastung Aluminium, Blei, Cadmium, Nickel, Quecksilber und andere giftige Schwermetalle zugeführt.
Inwieweit der Körper mit Schadstoffen belastet ist oder unter Mineralmangel leidet, das zeigt die Haaranalyse. Denn das Haar nimmt aktiv am Stoffwechsel teil. Die durchschnittliche Wachstumsgeschwindigkeit der Haare beträgt etwa einen Zentimeter pro Monat. In diesem Zentimeter ist gespeichert, welche Mineralien, Nähr- und Schadstoffe über die Blutgefäße in dieser Zeit in die Haarwurzelzellen gelangt sind. Deshalb geben Haaranalysen auch über vergleichsweise lange Zeiträume Auskunft.
Und so wird eine Analyse durchgeführt
Für die Analyse benötigen Sie die Menge von circa einem Gramm Haar. Das entspricht etwa der Haarmenge in einem gehäuften Esslöffel. Die Haare müssen nicht frisch gewaschen sein, da im Labor jede Haarprobe gereinigt wird.
Bei frisch dauergewelltem oder gefärbtem Haar muss allerdings acht bis zehn Wochen abgewartet werden, bis die Haaranalyse wieder verwertbare Ergebnisse liefern kann.
Das Kopfhaar wird in Ohrhöhe angehoben, dann schneidet man einige Strähnchen ab. Die ideale Länge ist drei Zentimeter. Sind die Strähnchen länger, dann können sie gekürzt werden, wobei man die Haarspitzen anschließend wegwirft. Anschließend verschließt man die Haarprobe in dem Probebeutel und verschickt sie.
(CI) 13.02.2005

