Schwangerschaft & Kind
Jodmangel erschwert Babywunsch
Der Mangelzustand beeinträchtigt anscheinend nicht nur die Fruchtbarkeit. Es kommt auch vermehrt zu Fehl- oder Totgeburten, und die Babys leiden häufiger unter Missbildungen. Daher lautet die Empfehlung bei bestehendem Kinderwunsch, schon frühzeitig auf eine ausreichende Jodversorgung zu achten. Dazu gehört der regelmäßige Verzehr von jodhaltigen Nahrungsmitteln, wie z.b. Seefisch oder Milch.
Das herkömmliche Salz sollte durch Jodsalz ersetzt werden. Bereits beim Einkauf sollte man Lebensmitteln den Vorzug geben, die mit Jodsalz hergestellt wurden (z.b. bei Brot). In der Schwangerschaft und während des Stillens sollte der erhöhte Bedarf zusätzlich durch Jodtabletten gedeckt werden.
Quelle: Arbeitskreis Jodmangel
(CI) 13.02.2005

