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Schwangerschaft & Kind

Jodmangel erschwert Babywunsch

Wenn sich der Nachwuchswunsch nicht erfüllt, kann der Jodhaushalt schuld sein. "Ein Jodmangel in der Nahrung der Mutter ist bereits in der Phase der Einnistung des befruchteten Eis in die mütterliche Gebärmutter ein Risikofaktor", warnt Prof. Volker Hesse von der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin Lindenhof in Berlin.

Der Mangelzustand beeinträchtigt anscheinend nicht nur die Fruchtbarkeit. Es kommt auch vermehrt zu Fehl- oder Totgeburten, und die Babys leiden häufiger unter Missbildungen. Daher lautet die Empfehlung bei bestehendem Kinderwunsch, schon frühzeitig auf eine ausreichende Jodversorgung zu achten. Dazu gehört der regelmäßige Verzehr von jodhaltigen Nahrungsmitteln, wie z.b. Seefisch oder Milch.

Das herkömmliche Salz sollte durch Jodsalz ersetzt werden. Bereits beim Einkauf sollte man Lebensmitteln den Vorzug geben, die mit Jodsalz hergestellt wurden (z.b. bei Brot). In der Schwangerschaft und während des Stillens sollte der erhöhte Bedarf zusätzlich durch Jodtabletten gedeckt werden.

Quelle: Arbeitskreis Jodmangel

(CI) 13.02.2005

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