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Kurz und bündig. Für den schnellen Überblick finden Sie unserem Glossar zusammenfassende Erläuterungen zu Krankheiten und Gesundheitsthemen.

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H

Haarfollikel
Haarfollikel ist ein natürlicher Kanal der Hautoberfläche, in dem das Haar verankert ist. 
Haartransplantation
Die Umverteilung von noch bestehenden gesunden Kopfhaaren bei genetisch bedingtem Haarausfall. Die eigenen Haare werden in kahle Stellen eingesetzt und wachsen dort weiter, weil die genetischen Erbinformationen mitverpflanzt werden. Das endgültige Ergebnis zeigt sich nach etwa acht bis 18 Monaten.  mehr»
Hämangiom

  siehe Blutschwamm (Hämangiom)
Hämophilie (Bluterkrankheit)
Betroffene leiden unter dem Mangel bzw. Fehlen eines Blutgerinnungsfaktors. Dadurch können bereits kleinste Wunden zum Problem werden. Man unterscheidet zwei Typen - Hämophilie A (Faktor VII fehlt) und B (Faktor IX fehlt). Hämophilie ist eine unheilbare Erbkrankheit, von der vor allem Männer betroffen sind. Die Therapie besteht in der Gabe (Injektion) des fehlenden Gerinnungsfaktors.  mehr»
Hämorrhagisches Fieber
Zu den hämorrhagischen Fieber-Krankheiten gehören Ebola, Gelbfieber, Dengue-Fieber, Marburg-Virus, Lassa-Fieber, Rift-Valley-Fieber, Hanta-Fieber, Krim-Kongo-Fieber, etc. Die meisten dieser Infektionskrankheiten werden durch Viren (Flaviviren) ausgelöst und finden sich in tropischen und subtropischen Gebieten. 
Hämorrhoiden
Hämorrhoiden sind Gefäßpolster (Schwellkörper) am Schließmuskel, die das unkontrollierte Austreten von Gasen und Stuhl verhindern. Beschwerden treten auf, wenn sich die Hämorrhoiden krankhaft vergrößern. Abhängig vom Krankheitsstadium werden diese medikamentös oder operativ behandelt. Auslöser sind unter anderem Verstopfung, (vererbte) Bindegewebsschwäche und Übergewicht.  mehr»
Harnstoff
Der Harnstoff ist eine stickstoffhaltige Verbindung, die im Harn vorkommt. Diese Substanz wird in der Hautpflege bei trockener und juckender Haut eingesetzt. Und zwar in hornschichterweichenden und glättenden Salben. 
Harnwegsinfektion
Bei einer Harnwegsinfektion befallen Erreger die ableitenden Harnwege. Häufige Folge sind Blasenentzündungen. Im schlimmsten Fall können die Keime in die Nieren aufsteigen.  mehr»
Hausmittel
Gegen harmlose Krankheiten gibt es alt bewährte Hausmittel. Doch sie ersetzen nicht generell den Arztbesuch. Dauert eine Erkrankung länger als 3 Tage, sollte auf jeden Fall ein Arzt aufgesucht werden. Vorsicht ist geboten, wenn Sie im Ausland waren. Viele schwere Krankheiten beginnen mit den gleichen Symptomen wie eine harmlose Erkältung.  mehr»
Hausstaub-Allergie
Bei einer Hausstauballergie reagiert das Immunsystem überempfindlich auf den Kot der Hausstaubmilben. Typisches Symptom sind Niesanfälle. Im Verlauf kann sich diese Allergie zum Asthma weiterentwickeln. Neben diversen Maßnahmen zur Reduzierung von Staub und Milben, lässt sich das Leiden in manchen Fällen durch eine Hyposensibilisierung (Gewöhnung) heilen.  mehr»
Haustierallergie
Bei einer Haustierallergie reagiert das Immunsystem des Körpers mit einer Abwehrreaktion auf Stoffe, die in Hautschuppen oder Sekreten von Haustiere stecken. Betroffene sollten den Kontakt mit den jeweiligen Tieren meiden. In schweren Fällen empfiehlt sich eine Gewöhnungs-Kur (Hyposensibilisierung).  mehr»
Hautkrebs, Heller

  siehe Heller Hautkrebs
Hautkrebs, Schwarzer


  siehe Melanom, Schwarzer Hautkrebs
Hautpilz (Tinea Corporis, Hautmykose)
Hautmykosen werden durch Hefe- oder Fadenpilze verursacht. Ein geschwächtes Immunsystem begünstigt die Ausbreitung der ansteckenden Infektion. Symptome sind Juckreiz und Hautrötungen. Der Pilz bevorzugt feuchtwarme Körperbereiche und wird mit Antimykotika äußerlich oder innerlich behandelt.  mehr»
Heller Hautkrebs
Heller Hautkrebs kommt in zwei Formen vor: als Basaliom und als Spinaliom. Er ist viel häufiger als schwarzer Hautkrebs, aber nicht so gefährlich. Dennoch muss er behandelt werden, sonst drohen schwerwiegende Schäden.  mehr»
Hepar adiposum

  siehe Fettleber (Hepar adiposum)
Hepatitis A
Diese Leberentzündung wird vom Hepatitis-A-Virus (HBV) übertragen. Eine Infektionsrisiko besteht vor allem in tropischen und subtropischen Ländern mit mangelnden hygienischen Verhältnissen. Die Ansteckung erfolgt häufig über Leitungswasser, Lebensmittel und Schmierinfektionen. Komplikationen sind selten. Es existiert eine Schutzimpfung.  mehr»
Hepatitis B (Gelbsucht)
Die hoch ansteckende Leberentzündung wird vom Hepatitis-B-Virus (HBV) übertragen. Die Ansteckung erfolgt über Körperflüssigkeit. Charakteristisches Symptom ist die Gelbsucht. Bei einem chronischen Verlauf sind Komplikationen (selten) möglich. Risikopersonen können sich impfen lassen.  mehr»
Hepatitis C
Die ansteckende Leberentzündung wird vom Hepatitis-C-Virus (HCV) übertragen. Die Ansteckung erfolgt über Blut und Blutprodukte. Oft verläuft die Infektion beschwerdefrei und unbemerkt. Wird die Hepatitis C nicht behandelt, kann sie chronisch werden und ernste Folgererkrankungen verursachen.  mehr»
Herpes genitalis
Herpes genitalis ist eine sexuell übertragbare Krankheit, die von Herpes-Viren verursacht wird. Meist kommt es dabei zur Bildung von Bläschen im Genitalbereich. Die Krankheit kann immer wieder aufs Neue ausbrechen und muss in jedem Fall ärztlich behandelt werden.  mehr»
Herpes Simplex cornea
Herpes simplex (Fieberbläschen, Lippenbläschen) ist eine harmlose Infektionskrankheit, die durch Viren hervorgerufen wird. Herpes Simplex cornea oder Hornhautherpes tritt im Bereich der Augen auf. Äußere Anzeichen: Rötung, Hautausschlag, mit meist örtlich begrenzter Bläschenbildung der Haut oder Schleimhaut. Der Erreger (Virus HSV 1) bleibt lebenslang im Körper, es kann immer wieder zu neuen Infektionen kommen. 
Herpes Simplex Labialis

  siehe Lippenherpes (Herpes Simplex labialis)
Herpes Zoster (Gürtelrose)
Herpes Zoster (Zoster, Gürtelrose) ist eine Virusinfektion, die zu Hautentzündungen und Schmerzen im Ausbreitungsgebiet eines Nervs führt. Das Zostervirus ist identisch mit dem Windpockenvirus.  mehr»
Herthoge-Zeichen
Unter Herthoge-Zeichen versteht man die Ausdünnung der seitlichen Augenbrauen, die bei Neurodermitikern häufig vorkommt.  siehe Atopie-Stigmata
Herzinfarkt
Beim Herzinfarkt kommt es zum Verschluss eines Herzkranzgefäßes. Folge: Der Herzmuskel leidet unter Sauerstoffmangel. Wird das Gefäß nicht binnen weniger Stunden wieder geöffnet, stirbt das Gewebe ab - was lebensbedrohliche Konsequenzen haben kann.  mehr»
Herzinsuffizienz
Bei Herzinsuffizienz kommt es zu einer Schwächung des Herzmuskels. Folglich nimmt die Leistungsfähigkeit dieses lebenswichtigen Organs ab. Das führt zu Sauerstoffunterversorgung und zur Bildung von lebensbedrohlichen Ödemen.  mehr»
Heterophorie

  siehe Schielen (Strabismus)
Heuschnupfen (Pollinose)
Heuschnupfen (Rhinitis allergica) ist eine überempfindliche Reaktion des Körpers auf Blütenpollen. Der allergische Heuschnupfen kann auch durch andere Substanzen ausgelöst werden. Äußere Merkmale: häufiges Niesen, die Nase läuft, juckt und brennt, die Augen sind geschwollen, tränen und jucken. Das Nasensekret ist wässrig und klar.  mehr»
Hirnhautentzündung

  siehe FSME, Meningitische (Hirnhautentzündung, Meningitis)
Histamin
Histamin ist ein Signalstoff, der in den Mastzellen der Körpergewebe und anderen Zellen produziert wird. Er löst zusammen mit anderen Stoffen Entzündungen aus und macht die Wände der feinsten Blutgefäße durchlässiger für die Blutflüssigkeit und Blutzellen. Es kommt zur einer Durchblutungsstörung, die jedoch örtlich begrenzt ist. Die Folge: Im weiteren Verlauf der Entzündungsreaktion rötet sich die Haut. An den Nervenendungen kommt es zu Schmerz- und Juckreiz. 
HIV
HIV ist die Abkürzung für human immunodeficiency virus und der Auslöser für Aids. HIV-Viren schwächen die Abwehrkraft des Körpers. Bis heute ist das Aids-Leiden nicht heil-, aber behandelbar.  mehr»
Homöopathie
Homöopathie gehört zu den alternativen Heilmethoden. Sie basiert auf dem Prinzip: Gleiches mit Gleichen behandeln. Ähnlich wie bei einem Schlangenbiss. Es werden dem Patienten Stoffe in sehr geringer Konzentration zugeführt. Diese homöopathischen Stoffe rufen ähnliche Veränderungen des Organismus hervor wie die Erkrankung. 
Hormone
Hormone sind Substanzen, die in einigen Organen des Körpers produziert und dann ins Blut abgegeben werden. Mit dem Blut gelangen sie in die Organe, wo sie ihre speziellen Wirkungen entfalten. Diese Wirkungen können sowohl positiv, als auch negativ sein. 
Hörsturz
Bei einem Hörsturz kommt es zu einer plötzlichen Hörminderung oder Taubwerden auf einem oder beiden Ohren. Es handelt sich um einen medizinischen Eilfall, der so schnell wie möglich behandelt werden muss. Meist erfolgt eine vollständige Heilung, manchmal bleiben jedoch ein Hörschäden und/oder Tinnitus zurück.  mehr»
Hyaluronsäure-Implantat
Die natürliche Füllsubstanz sorgt für eine straffere und prallere Haut, indem es elastische, kollagene Fasern bildet. Es wird gitternetzartig unter die Haut gespritzt oder als Gel-Implantat eingesetzt. Das kosmetische Ergebnis hält bei beiden Verfahren etwa sechs Monate bis zu einem Jahr. 
Hydrocortison
Hydrocortison ist Kortison, das chemisch mit Wasser verändert wurde. Es hat die geringste Konzentration an Wirkstoffen. 
Hydrosylate
Hydrosylate sind Nahrungsmittel, bei denen durch ein spezielles Herstellungsverfahren die allergieauslösenden Bestandteile (Allergene) verändert werden. Nach dieser Prozedur erkennt der Körper sie nicht mehr als Allergene. Sie sind harmlos geworden und der Körper reagiert nicht mehr allergisch. 
Hyperaktivität / HKS
HKS oder Hyperkinetische Störung umfasst eine Gruppe von Störungen im frühen Kindesalter. Sie ist eine Kombination von überaktivem Verhalten, Unaufmerksamkeit und Mangel an Ausdauer. Überaktivität ist eine exzessive Ruhelosigkeit in Situationen, die eigentlich Ruhe. 
Hyperkeratose
Hyperkeratose bedeutet eine starke Verhornung der Haut. Sie tritt unter anderem im chronischen Stadium der Neurodermitis auf. 
Hyperopie

  siehe Kurz- und Weitsichtigkeit (Myopie und Hyperopie)
Hyperpigmentierung
Bei der Hyperpigmentierung der Gehalt an farbgebenden Stoffen in der Haut zu. Unter anderem auch zu beobachten im chronischen Stadium der Neurodermitis. 
Hypo-Sensibilisierung
Bei der Hypo-Sensibilisierung werden dem Patienten zunächst stark verdünnte Extrakte von allergieauslösenden Stoffen verabreicht. Anschließend wird die Konzentration der Stoffe in den Extrakten immer weiter erhöht. Durch dieses Verfahren versucht man den Körper mit der Zeit unempfindlich zu machen gegen den Stoff, der die Allergie eigentlich auslöst. 
Hypoallergen
Hypoallergen bedeutet: sehr wenig, bzw. keine körperfremden Eiweiße enthaltend. 
Hypoantigen

  siehe Hypoallergen
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