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Ernährung

Fleisch - wie viel ist gesund?

Rinderwahnsinn oder Hormonskandal, Schweinepest oder Massentierhaltung. Nicht zu vergessen: unerwünschte Begleitstoffe wie Cholesterin oder Purin. Keine Frage - Fleisch ist in Verruf geraten. Aber ab und zu schmeckt das Stück Lebenskraft doch lecker. Keine Sorge, Sie dürfen es sich auch weiterhin schmecken lassen. Denn wer auf Qualität und das richtige Maß achtet, braucht auf diesen Genuss nicht zu verzichten.

Fleisch - wie viel ist gesund?

Es steckt viel Gesundes drin

Alles im Leben hat zwei Seiten: So ist es auch beim Fleisch. Es liefert hochwertiges Eiweiß, das vom Körper besonders gut verwertet wird. Vitamin B1, B6 und B12 stecken in diesem Nahrungsmittel genauso wie die Mineralstoffe Magnesium, Zink und Selen.

Darüber hinaus ist Fleisch die wertvollste Eisenquelle in unserer Ernährung. Eisen dient als Baustein von Enzymen und ist am Sauerstofftransport im Blut beteiligt. Vor allem Frauen haben einen hohen Bedarf an diesem wichtigen Spurenelement. Ein Mangel kommt auch in Deutschland relativ häufig vor. Auf der anderen Seite schaffen es die zahlreichen "Fleisch-Skandale", aus eingefleischten Steakliebhabern Vegetarier zu machen. Im Prinzip ist das kein Problem: Denn auch pflanzliche Lebensmittel liefern Protein. Allerdings ist es dem körpereigenen Eiweiß nicht so ähnlich und wird deshalb schlechter aufgenommen.

Fleisch - wie viel ist gesund?

Gesunde Abwechslung

Jedes Kind weiß inzwischen, dass reichlich Obst und Gemüse sowie Vollkornprodukte die Gesundheit fördern. Die wahre Zauberformel für eine gesunde Ernährung heißt jedoch Abwechslung. In jedem unserer Nahrungsmittel stecken Tausende von Nähr-, Schutz- und Wirkstoffen, die alle ihre Aufgabe haben. Viele davon sind noch gar nicht erforscht.

Mit einer abwechslungsreichen Kost gehen wir ziemlich sicher, alles zu bekommen, was wir brauchen. In dieser Ernährung hat auch Fleisch seinen Platz. Tierisches und pflanzliches Eiweiß ergänzen sich zum Beispiel hervorragend. Eine Tatsache, die Vegetarier nutzen, um genügend von der Bausubstanz unseres Körpers zu bekommen. Das Ganze funktioniert auch mit tierischen Lebensmitteln wie Milch- und Milchprodukten, Käse oder Eiern.

Ein bis zwei Portionen Fleisch pro Woche reichen durchaus, um die positiven Effekte zu nutzen - und die negativen zu minimieren. Denn die gesättigten Fettsäuren und das Cholesterin, die im Fleisch stecken, tragen eine Mitschuld an Herz-Kreislaufleiden. Außerdem kann Purin aus Fleisch und Wurst auf Dauer Gichtanfälle verursachen. Aber: in Maßen sind auch diese Stoffe ganz natürliche Bestandteile des Körpers. Allein die Dosis macht das Gift.

(CI) 13.02.2005

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