Wellness
Ätherische Öle: Winter liegt in der Luft
So riecht Wohlgefühl
Es gibt Gerüche, die Gefühle heraufbeschwören, sobald man sie in der Nase hat. Zu diesen Winter-Duftklassikern gehören Anis, Orangen, Ingwer, Koriander, Kardamom, Nelken, Vanille und natürlich Zimt. Jeder Duft hat zudem eine eigene Wirkung auf Körper und Geist.
- Anis und Orangen: Ihr Duft spendet Ruhe und wärmt. Sorgt für Harmonie und gute Laune. Gut gegen Stress, Kummer und Schlafstörungen.
- Ingwer: Stärkt Körper und Geist. Wirkt bei körperlichen und geistigen Schwächezuständen.
- Koriander: Beruhigend bei Gereiztheit und Nervosität. Regt den Geist an.
- Kardamom: Der würzige Duft belebt Seele und Sinne. Man sagt ihm eine aphrodisierende Wirkung nach. Stärkt die Nerven und verbreitet Optimismus.
- Nelken: Machen munter, bringen Konzentration und geistige Fähigkeiten auf Trab.
- Vanille: Vertreibt schlechte Laune und entspannt. Angeblich soll Vanilleduft sogar den Heißhunger auf Süßes bremsen.
- Zimt: Das süßliche, wohlriechende Zimt ist anregend und wirkt Schwächezuständen entgegen. Verspannungen und Frösteln werden gelindert.
Verdunsten, nicht verdampfen
Ätherische Öle sind hochkonzentriert. Geben Sie daher die Öle niemals pur in die Duftlampe. Füllen Sie die Duftschale mit Wasser, und fügen Sie nur wenige Tropfen Öl hinzu. Abhängig von der Raumgröße und der Wassermenge reichen etwa drei bis zehn Tropfen. Nehmen Sie lieber zu wenig als zuviel. Eine Überdosierung kann Kopfschmerzen und Schwindel hervorrufen.
Das Teelicht der Lampe erwärmt dann das Gemisch und setzt so den wohltuenden Duft des ätherischen Öls frei. Achten Sie darauf, dass die Flüssigkeit nicht zu heiß wird. Sie darf nicht verdampfen, sondern lediglich verdunsten.
Vorsicht: Ätherische Öle sind giftig! Deshalb dürfen sie nicht in Reichweite von Kindern aufbewahrt werden.
(CI) 13.01.2006

