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Kalt-Füßler schlafen schlechter

Kalte Füße sind nicht nur unangenehm, sie erschweren auch das Einschlafen. Das ergab eine Untersuchung des Chronobiologie-Teams der Psychiatrischen Universitätsklinik Basel.

Kalt-Füßler schlafen schlechter

Füße als Fühler

In einem Versuch mussten 18 Testschläfer acht Nächte im Schlaflabor verbringen. Unter unterschiedlichen Bedingungen - und mit Messfühlern ausgestattet - wurde ihre Einschlafzeit geprüft. Das Ergebnis: Probanden, deren Füße zu diesem Zeitpunkt rund zwei Grad kühler waren als ihr Körper, benötigten über 20 Minuten zum Einschlafen.

Die "Normal-Füßler" hingegen waren bereits nach zehn Minuten im Land der Träume. Die Erklärung des Chronobiologie-Teams: Die Füße sind eine Art Fühler, die erkennen, ob die Temperatur außen angenehm ist. Die Evolution hat den Menschen so konstruiert, dass er sich einen geeignete, wohl temperierte Schlafstelle aussucht. Ist dieser Ort zu kalt, besteht die Gefahr von zu großem Wärmeverlust. Um das zu verhindern, wird die Blutzufuhr in den Füßen gedrosselt. Diese kühlen dann ab, um den Körper zu schützen, was wiederum zur Folge hat, dass man schlechter einschläft.

Was hilft: Warme Socken, Wechsel-Fußbäder, durchblutungsanregende Cremes, Heizkissen, Wärmflasche - und jemand mit warmen Füßen zum Ankuscheln.

(CI) 13.02.2005

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