Beauty
Make-up - weniger ist mehr
Wimperntusche
Mascara sorgt für einen aufregenden Augenaufschlag. Doch wer zu kräftig tuscht, hat statt eleganter Wimpern nur verklebte Spinnenbeine.
Tipp: Mit einem ausrangierten (trockenen) Wimpernbürstchen können Sie die Wimpern wieder vorsichtig trennen. Wer nur wenige Wimpern hat, sollte statt wimpernverlängernde, besser volumenspendende Mascara benutzen.
Lidstrich
Ein Lidstrich kann schnell daneben gehen. Er erfordert einige Übung und ist nix für Eilige. Stützen Sie dabei die Arme auf, und führen Sie den Eyeliner dicht am Wimpernkranz entlang, von innen nach außen.
Tipp: Wer keine ruhige Hand hat, sollte statt Pinsel einen Eyeliner in Stiftform verwenden. Das erleichtert das Auftragen ungemein. Geht der Lidstrich doch daneben, können Sie das Augen-Make-up mit einem angefeuchteten Wattestäbchen retten. Fahren Sie damit am Lidstrich entlang, um ihn zu korrigieren oder zu entfernen.
Lidschatten
Smokey Eyes, dunkel und verrucht, sind ganz schön sexy - aber nur zur rechten Zeit am rechten Ort. Sie sind absolut bürountauglich. Abends auf der Party-Piste dürfen Sie gerne den Vamp rauslassen. Aber auch hier sollte man es nicht übertreiben. Wer die Augen so stark betont, muss mit dem restlichen Make-up zurückhaltend sein. Heißt, keine kräftige Lippenfarbe und kein auffälliges Rouge. Sonst wirkt das Ganze schnell billig.
Tipp: Zuviel Lidschatten lässt sich ganz einfach mit losem Teintpuder korrigieren. Etwas hautfarbenen Puder über die Lider geben, und schon wird aus grell dezent.
Grundierung
Kaum eine Frau hat es nötig, eine extrem deckende Grundierung zu benutzen. Der Teint sollte zwar ebenmäßig aussehen, doch ein zugespachteltes Gesicht ist wenig attraktiv. Ein leichtes Make-up hingegen lässt die Haut durchschimmern, das sieht natürlicher und anziehender aus. Augenschatten lassen sich perfekt mit einem Concealer abdecken. Diese enthalten häufig pflegende Substanzen, die die zarte Haut rund ums Auge zusätzlich mit Feuchtigkeit versorgen und verhindern, dass sich die Farbe in den Fältchen absetzt. Wer zu fettiger Haut neigt, sollte den Teint leicht abpudern.
Tipp: Testen Sie Make-up auf der Haut (z. B. Handrücken), um einen Fehlgriff zu vermeiden. Wählen Sie lieber einen Ton zu hell als zu dunkel. Ein unnatürlich braunes Make-up macht alt.
Rouge
Der Rotbäckchen-Look ist niedlich, sofern er richtig umgesetzt wird. Wer freigiebig mit Rouge (Blusher) umgeht, kann tief in die Beautyfalle tappen. Achten Sie darauf, dass der Blusherton mit der Lippenstiftfarbe harmoniert.
Tipp: Zuviel Rouge erwischt? Abgepudert ist das Wangenrot nur noch halb so stark.
Lippenstift
Sichtbar dunkel umrandete Lippen sind mega out. Der Lipliner sollte nur ein Ton dunkler als der Lippenstift sein. Er verhindert, dass die Lippenfarbe in die feinen Lippenfältchen läuft. Ansonsten bleibt er im Hintergrund! Bei Lipgloss sollte man ganz auf Lipliner verzichten. Er wirkt pur am besten.
Tipp: Rote Lippen sind ein Klassiker. Aber hier muss sorgfältig gearbeitet werden. Erst die Lippen abpudern, dann mit einem farblich passenden Lipliner umranden. Die Lippenfarbe sorgfältig mit einem Pinsel auftragen. Die Lippen auf ein Kosmetiktuch pressen - und noch mal Farbe aufpinseln. Das sorgt für dauerhaften Halt. Wird der Mund so auffällig betont, sollten Sie mit dem Augen-Make-up zurückhaltend sein.
Übung macht den Meister
Es ist noch kein Make-up-Künstler vom Himmel gefallen. Ob verrucht, romantisch oder natürlich, üben Sie vor dem Spiegel verschiedene Looks. Wenn es so gar nicht klappen soll, bitten Sie eine schminkerfahrene Freundin um Hilfe. Alternativ können Sie sich auch von einem Profi beraten lassen. In zahlreichen Parfümerien und Kosmetikstudios weihen Visagisten Laien in die hohe Kunst des Schminkens ein.
(CI) 28.03.2006

