Therapie
Wärme- und Kälteanwendungen
Aber nicht nur Wärme, auch Kälte betäubt den Schmerz. Diese Erfahrung hat jeder gemacht, der einmal eine Brandwunde mit Eis oder kaltem Wasser gekühlt hat. In der Kältetherapie werden schmerzende Stellen mit Kühlspray, Eispackungen, Kühlgelbeuteln oder tiefgekühlter Luft behandelt. Dabei bewirkt die Kälte eine sofortige Verengung der Blutgefäße und Blockierung der Nervenleitung. Angewandt wird die Kühltherapie unter anderem bei Entzündungen der Gelenke und Wirbelsäule, Rheuma und chronische Schmerzen.
Leicht zu merken bei Selbstbehandlung: Je chronischer die Krankheit, desto länger und wärmer die Behandlung, akuten Krankheiten mit Kälte entgegenwirken.
Wärme hilft bei Alltagsbeschwerden, Erkältungen, Grippe, Unterleibsschmerzen, Ischias, Muskelverspannungen, Nervenentzündungen, nicht entzündlichem Rheuma.
Starke Wärme hilft bei Fieber, chronischen Infekten, Allergien, Darmerkrankungen.
Kälte hilft bei Schwellungen, Blutungen, Schmerzzuständen, akuten Entzündungen.
(CI) 13.02.2005

