Therapie
Spinal Cord Stimulation (SCS)
Bei der SCS werden Elektroden in der Wirbelsäule platziert. Die Setzung der Elektroden wird unter örtlicher Betäubung vorgenommen, und vom Arzt via Bildschirm kontrolliert. Dann werden die Elektroden unter leichten Strom gesetzt und der Patient muss angeben, ob er eine Schmerzlinderung dabei verspürt. Spricht der Schmerzpatient gut auf diese Methode an, können die Elektroden dauerhaft implantiert werden. Eingesetzt wird die SCS bei Rückenschmerzen, Phantom- und Stumpfschmerzen und bei arteriellen Verschlusskrankheiten (Verbesserung des Blutflusses).
Zu beachten: Da die Elektroden chirurgisch eingeführt werden, besteht ein geringes Infektionsrisiko. Aber auch die Implantate können bei Langzeiteinwirkung eine Infektion auslösen. Technische Probleme können dazu führen, dass die Schmerzverringerung nachlässt oder aussetzt. Eine nachlassende Wirkung wurde auch bei Langzeitbehandlungen beobachtet.
(CI) 13.02.2005

