Therapie
Biofeedback
Die Atem- und Herzfrequenz oder die Muskelentspannung wird gemessen und an optische oder akustische Signale gebunden. Diese Signale kann der Patient entweder sofort auf einem Bildschirm sehen oder über einen Lautsprecher hören. So versteht er, was in seinem Organismus vorgeht, denn er kann ja sehen bzw. hören, was sein Körper so treibt.
Im Laufe der Therapie lernt der Patient dann, genau diese Vorgänge mit seinem Willen zu kontrollieren. Mit Biofeedback lässt sich in unserem Körper so einiges beeinflussen: Gefäße können erweitert werden (z. B. bei Migräne), Muskeln entspannen sich (z. B. bei chronischen Schmerzen, Rückenproblemen), die Durchblutung wird angeregt (z. B. bei chronischen Gelenkerkrankungen). Dieses Verfahren kann aber auch bei nicht schmerzhaften Erkrankungen eingesetzt werden (z. B. bei Herzrhythmusstörungen oder Bluthochdruck).
(CI) 13.02.2005

