Diagnose
Abstrich
Einsatzgebiete
Ein Abstrich wird bei einem akuten Krankheitsfall, im Krankheitsverdacht und als Vorsorgemaßnahme durchgeführt.
Abstriche dienen unter anderem der
- Erregerbestimmung bei Infektionen
- der Diagnose von Haut- und Schleimhautveränderungen
- Krebsfrüherkennung (z. B. Gebärmutterkrebs, Mundkrebs)
- Therapieverlaufskontrolle
Die Untersuchung
Dem Patienten wird mit einem flachen Spachtel oder einem Wattestäbchen über das Hautgewebe gestrichen. Dabei bleiben Zellen hängen, die mikroskopisch oder mikrobiologisch untersucht werden. Bei der mikrobiologischen Analyse werden die entnommenen Zellen aufbereitet, um eine Bakterien- oder Pilzkultur anzulegen. So kann man Infektionsauslösern auf die Spur kommen. Eine mikroskopische Untersuchung erfolgt häufig im Rahmen der Krebsvorsorge. Dabei werden die Zellen auf einen Glasträger ausgestrichen, unter Umständen verfärbt und dann unter dem Mikroskop betrachtet. So lassen sich ungewöhnliche Zellveränderungen erkennen.
(CI) 22.02.2006

